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Gesellschaft - Kultur PDF Drucken
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Kunst und Gemeinschaft
 

"Camus schreibt: ‚Wer sich dafür entschieden hat, Künstler zu sein, weil er sich anders fühlt, lernt meist sehr schnell, dass er seine Kunst und sein Anderssein nicht entfalten wird, wenn er nicht den Vergleich mit anderen sucht. Der Künstler wird geformt in diesem ständigen Pendel zwischen sich selbst und den anderen, zwischen der Schönheit, von der er nicht absehen, und der menschlichen Gemeinschaft, der er sich nicht entziehen kann.' Die Nähe zu den Menschen nimmt dem Künstler nichts weg. Im Gegenteil: Sie bereichert ihn. ... Was für eine Kunst wird dann von Künstlern hervorgebracht, welche die Fülle in sich tragen, die aus der Erfahrung der Gegenwart Jesu unter den Menschen wächst? Eine Erfahrung, welche die Menschen, denen diese Künstler begegnet sind, Teil ihrer selbst werden lässt?"

Auszug aus dem Referat Chiara Lubichs beim Kongress für Künstler, April 1999.

Unter diesem Motto gibt es quer durch alle Sparten der Kunst vielfältige Ansätze. Eine Vorreiter-Rolle darin hat die internationale Modellsiedlung in Loppiano bei Florenz.