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Gesellschaft - Medien PDF Drucken

altDas eigentliche Ziel der Medien ist es, Menschen zusammen zu führen. Die kollektive Spiritualität der Fokolar-Bewegung stand daher seit ihrer Entstehung in engen Zusammenhang mit Kommunikationsmitteln. Medien wurden dabei stets als Antwort auf konkrete Kommunikationsbedürfnisse gesehen und eingesetzt. Das erste Massenkommunikationsmittel der Fokolar-Bewegung war das "Wort des Lebens", das heute in einer Auflage von weltweit 3,5 Millionen Exemplaren gedruckt wird. Dazu kamen: die Zeitschrift "Neue Stadt" (heute 34 Ausgaben in 22 Sprachen), der Verlag "Neue Stadt" (heute 27 Verlagshäuser), zwei Zentren für audiovisuelle Medien, zahlreiche Internetseiten, interne internationale Konferenzgespräche sowie die anlassgebundene Verwendung von Satellitenübertragungen, v.a. bei großen internationalen Veranstaltungen. Zahlreiche regionale Initiativen (wie die jahrelange regelmäßige Produktion einer TV-Sendung der Jugend und Kinder der Fokolar-Bewegung in Italien) sowie internationale Projekte (Unterschriftenpetition an TV-Verantwortliche) runden das Engagement ab. 1997 wurde Chiara Lubich für ihren Einsatz auf dem Gebiet der Medien von der St. John's University in Bangkok, Thailand, die Ehrendoktorwürde in Kommunikationswissenschaften verliehen.

Im Juni 2000 fand im Rom ein Kongress mit etwa 650 Medienprofis aus aller Welt und allen Sparten der Massenkommunikation statt: Ausgangspunkt für weitere Entwicklungen in den kommenden Jahren mit dem Ziel, dass Medien ihrem eigentlichen Auftrag mehr und mehr gerecht werden: Die Menschen zusammenzuführen. "Das Leben Jesu auf Erden endete mit der Hinrichtung. Der Meister der Kommunikation, der die Massen begeistert hatte, fühlt sich allein gelassen, verraten, verleugnet. Auch Gott-Vater scheint jede Kommunikation abzubrechen: ‚Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?' (Mt 27,46) Der gekreuzigte und verlassene Jesus, Mittler (Medium) zwischen Gott und der Menschheit, der, damit die letzte Trennwand fällt und die Einheit erreicht wird, verschwindet, zu Nichts wird: Ein ungeheuerliches und zugleich faszinierendes Geheimnis. ... Gerade in dieser totalen Entäußerung, wo keinerlei Beziehung mehr herrscht, ... gerade indem er sich völlig verschenkt, offenbart er sich als das Wort, das sich selbst total mitteilt." "Die Globalisierung wird die Vielfalt der Völker nicht einebnen, sondern zu einer weltweiten Gemeinschaft der verschiedenen Kulturen führen, in der ... die Einmaligkeit des Einzelnen nicht unterdrückt, sondern hervorgehoben wird in einer ständigen Dynamik von Einheit und Verschiedenheit."