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Im Dialog - mit anderen Weltanschauungen PDF Drucken

... zwischen Menschen unterschiedlicher Weltanschauung

Eine Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Weltanschauung erweist sich immer dann als positiv und fruchtbar, wenn die Basis des Dialogs gesichert ist: die Achtung und der Respekt für den Menschen. Das Ziel: durch Frieden, Gerechtigkeit, Solidarität, Freiheit und Achtung der Menschenwürde einen Beitrag zur Einheit der Menschheitsfamilie geben. Seit den 90-er Jahren konkretisiert sich der Dialog zwischen Christen und Menschen nicht-religiöser Weltanschauung in der Fokolar-Bewegung weltweit in zahlreichen sozialen und humanitären Initiativen.

Unentbehrlicher Beitrag

"Kann eine Bewegung wie die der Fokolare, die ja aus einer tiefen religiösen Überzeugung hervorgegangen ist, interessant sein für Menschen ohne religiöses Credo? Ich denke schon, denn wir Fokolare bekennen uns zu einer Religion, die sich nicht nur mit dem Jenseits befasst, sondern auch unser Menschsein zutiefst betrifft. Ihr setzt euch dafür ein, dass der Mensch, jeder Mensch, geachtet und gefördert wird, dass seine Werte anerkannt werden. Und das müssen und wollen auch wir und zwar gemeinsam mit euch. Wir zählen sehr auf euch und schätzen vor allem eure besondere Sensibilität, die euren Beitrag unentbehrlich macht."
Chiara Lubich an die 400 TeilnehmerInnen des 5. internationalen Kongresses für Menschen unterschiedlicher Weltanschauungen, Rom 2001.

Unter den Teilnehmern des Kongresses war auch Franz Muhri, der verstorbene langjährige KPÖ-Vorsitzende: "Es ist meine Vision für die Zukunft, dass es gelingt, solchen Dialogen in den verschiedensten Formen, national und international, eine noch wesentlich größere Dimension zu verleihen, viele neue Menschen einzubeziehen. Das wäre ein wichtiger Beitrag für die Verwirklichung einer Gesellschaft des Humanismus, ohne Ausbeutung der Menschen, der Solidarität und eines dauerhaften Friedens."