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Im Dialog - mit verschiedenen Religionen PDF Drucken
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Ein Austausch von Werten zur Bereicherung aller

Über 30.000 Angehörige verschiedener Religionen engagieren sich in der Fokolar-Bewegung. Nach der Verleihung des Templeton-Preises für den Fortschritt der Religionen an Chiara Lubich in London 1977 wurden weltweit die Kontakte mit Juden, Buddhisten, Hindus, Sikhs und Animisten vertieft. Neue Entwicklungen öffneten sich dabei mit thailändischen Buddhisten ebenso wie mit afro-amerikanischen "Black Muslims".

Seit 1994 ist Chiara Lubich Ehrenpräsidentin der Weltkonferenz der Religionen für den Frieden (WCRP). 2001 wurde ihr in Indien der Preis "Verteidigerin des Friedens" von Schülern Mahatma Ghandis überreicht Das Wort des Lebens, ein monatlicher Kommentar von Chiara Lubich zu einer Bibelstelle, wird auch von einer islamischen Theologin für Muslime und von einer hinduistischen Gelehrten für Hindus kommentiert.

Kardinal Francis Arinze, Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog: "Es gibt Hindernisse auf dem Weg. Abgesehen von den üblichen Schwierigkeiten bereiten der mancherorts aufkeimende Extremismus und Fundamentalismus große Sorgen. ... Doch der Dialog birgt vielfältige Möglichkeiten und Chancen. Das gegenseitige Verständnis und die aktive Zusammenarbeit sind gewachsen. Die bisherigen Fortschritte und Erfolge sind beachtlich. In beiden Richtungen findet ein Austausch von Werten statt - zur Bereicherung aller. ... Die Waage schlägt zugunsten des interreligiösen Dialogs aus. Setzen wir ihn fort."